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Nah- und Makrofotografie

Die Makrofotografie beschäftigt sich mit der Abbildung von „kleinen“ Motiven und gilt als spezieller Bereich der Fotografie. Doch „klein“ ist auch in der Makrowelt sehr relativ. Während man es in der Landschaftfotografie mit meist sehr großen Ausdehnungen zu tun hat (nicht selten mehrere Kilometer), sind die abzubildenden Objekte in der Nah- und Makrofotografie sehr, sehr viel kleiner. Üblicherweise bewegen wir uns in der Makrowelt im Millimeter- bzw. Zentimeterbereich. Fälschlicherweise wird die Makrofotografie oft als Teilgebiet der Naturfotografie genannt. Obwohl sehr viele Motive in der Nah- und Makrofotografie aus dem Bereich Natur stammen, ist es doch eine eigene Welt. Wo hört also die normale Fotografie auf und ab wann spricht man von Nah- und Makrofotografie.

Wird ein Motiv in seiner realen Größe oder sogar größer abgebildet, so spricht man von Makrofotografie. Werden Objekte kleiner ihrer tatsächlichen Größe abgebildet, spricht man von Nahfotografie. Diese Definition muss allerdings noch ergänzt werden. Sonst könnte jedes beliebige Bild einer Landschaft oder einer Person bereits als Nahaufnahme bezeichnet werden. Aus diesem Grund findet eine Einschränkung von Motiven nach oben statt. Alle Motive die größer als das Zehnfache der Sensor- bzw. Filmgröße abgebildet sind, können nicht mehr der Nahfotografie zugeordnet werden. Auch in der Makrofotografie gibt es diese Einschränkung, allerdings in die andere Richtung. Ist das abgebildete Motiv nicht kleiner als der zwanzigste Teil der Sensorgröße, so fällt es noch in den Bereich der Makrofotografie. Darunter beginnt die faszinierente Welt der Mikrofotografie.


Die kleine Welt ganz Groß

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